Kraut im Ohr - der Wildkräuter Podcast von Wild Weib Web

Kraut im Ohr

– Folge 2 – 

Interview mit Melanie

SHOWNOTES

Sie liebt den Giersch. Den ganz besonders. Und hat ein Riesenherz für alles andere, was landläufig als „Unkraut“ bezeichnet wird. Melanie Rieken verrät in diesem Interview zum Einstieg in den Podcast „Kraut im Ohr“, wie sie zu Wildkräutern als Beruf und Berufung gekommen ist.

Hier erfährst du, was sie inspiriert und fasziniert, aber auch überrascht hat, und bekommst so einen lebendigen Eindruck über eine leidenschaftliche Kräuterexpertin, die in den Folge-Folgen ganz viel von ihrem Wissen mit dir teilt. Zum Beispiel was so grandios an des Gärtners Graus Giersch ist …

Die Fragen an Melanie stellt Mo Röttgen.

FOLGENNOTIZEN

Melanie betreibt eine umfangreiche Webseite www.lunaherbs.de mit einer ordentlichen Portion Grundlagenwissen über heimische Kräuter. Jeder Blog-Artikel beherbergt ein kleines Geheimnis. Mehr lernst du in ihrem Online-Basic-Kurs, der bald wieder in eine neue Runde startet. Und ganz persönlich kannst du sie bei ihren spannenden Kräuter-Touren durch die Eifel treffen.

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TRANSKRIPT

Interview mit Melanie

Mo: Hallo und herzlich willkommen zum Wildkräuter Podcasts. Wir sind Mo und Melanie und wir laden dich ein auf eine ziemlich verrückte Reisen in die Welt der Wildkräuter ein. Doch wer sind Mo und Melanie eigentlich? Wir möchten euch am Anfang ein bisschen was über uns erzählen und was eignet sich da besser als ein Interview. Daher habe ich heute die große Ehre und Freude Melanie vorzustellen beziehungsweise zu befragen wer sie ist und was sie macht und warum sie das tut was sie tut. Wir grüßen also heute im Podcast Kraut im Ohr die Melanie.

Melanie: hallo 

Mo: hallo. Für uns ist das auch eine neue Situation weil wir uns ja sonst anders treffen aber wir versprechen euch jetzt ein paar lauschige Minuten und schon geht’s los mit der ersten Frage liebe Melanie. Wenn du eine Pflanze wärst, welche wäre das?  

Melanie: Das ist echt eine total gute Frage… ich wäre tatsächlich gerne der Giersch. Absoluter Feind eines jeden Gärtners aber ich mag den Giersch so unglaublich gerne weil er wirklich super vital ist. 

Er lässt sich nicht unterkriegen, er lebt immer in einer Gemeinschaft, du wirst also niemals eine einzelne Pflanze irgendwo am Waldesrand sehen sondern wirklich eher Teppiche aus Giersch. Er trägt wunderschöne weiße Blüten, ist lecker, du kannst ihn essen und ja, das macht für mich den Giersch einfach zu einer ganz ganz wundervollen, großartigen Pflanze. 

Er ist auch einer meiner Lieblingspflanzen und diese Qualitäten, sich nicht unterkriegen lassen, so vital und kräftig zu sein und doch auch diese Anmutigkeit zu haben. Ich finde der Giersch ist für mich auch eine super schöne Pflanzen, die einfach ganz toll ist. Und irgendwie finde ich es auch cool, das diese Pflanze doch so oft verkannt wird und auch von den Gärtnern gar nicht so oft im Garten gewollt ist. 

Dabei ist es einfach so eine tolle Pflanze, die immer wieder nachwächst, die keine Pflege braucht. Giersch ist quasi wie ein Spinat Feld, was man nicht pflegen muss. Und immer beschenkt uns diese Pflanze mit seinen saftigen, grünen, tollen Blättern. Also ich liebe diese Pflanze. Ich wäre auf jeden Fall gerne der Giersch.

Mo: Ich finde, das passt auch wahnsinnig gut. So wie ich dich bis jetzt kennengelernt habe passt das wunderbar. Und der Typ für die Hörerinnen und Hörer vielleicht gerade warum meine Entdeckung dieses Sommers vielleicht auch nicht ganz zufällig, weil Melanie und ich uns so verbinden gerade, der Almdudler also den Giersch einfach ins Leitungswasser mit nem ganz kleinen Schuss Apfelessig ist so großartig und absolut klimafreundlich und total gut für die heißen Sommer. Also Giersch, Apfelessig, Leitungswasser ist todsicher gut. 

Melanie: Ja toll, ja ich liebe das Rezept sehr gut. 

Mo: Also wenn man Melanie jetz gesehen hätte, hätte man Melanies Leuchten in den Augen wahrnehmen können. Es ist tatsächlich so, Melanie liebt Pflanze aber wieso ist das so? Wie ist es dazugekommen, dass es nun Kräutern, insbesondere Kräuter die Gärtner zur Verzweiflung treiben? Warum sind es ausgerechnet diese Kräuter und nicht zum Beispiel die schöne Rose, die auch zu dir passen würde weil sie eine wunderschöne Pflanze ist? 

Melanie: Ich hab vor gar nicht allzu langer Zeit, letztlich vor ca. sechs Jahren ungefähr die erste Wildkräuterwanderung gemacht. Und zuvor war mir zwar bewusst, dass da draußen mehr wächst. Aber ich hatte da wirklich nicht so dieses Auge für. 

Eine gute Freundin von mir hatte mir zuvor mal ein Kräuterbuch geschenkt und daraus habe ich dann auch schon mal was gemacht. Ich kann mich auch daran erinnern, dass ich mal was mit Arganöl gemacht habe aus diesem Buch und das ist total nach hinten losgegangen. Mein Bruder hat mir letztens noch gesagt, dass es ganz fürchterlich in der Küche gestunken hätte als ich da diese Zubereitung mit Arganöl und Rosmarin gemacht habe. 

Das waren so meine ersten Versuche und dann habe ich eben diese Wildkräuterwanderung gemacht und ich war wirklich Feuer und Flamme vom ersten Augenblick an als mir diese Wildkräuter gezeigt wurden. Ich hab meine erste Wanderung bei der Celia Nentwig in Düsseldorf gemacht. Eine ganz ganz tolle Kräuter Frau bei der ich nachher auch viele Ausbildungen gemacht habe. 

Für mich hat sich eine total neue Welt aufgetan. Ich war so begeistert was so alles wächst was auch auf so kleinstem Raum wächst und was einfach alles in ihnen steckt. Das war für mich völlig neu und der absolute Wahnsinn, wirklich. 

Mo: Also du hast ja gerade schon gesagt, das hat dich beeinflusst beeinflusst. So Begegnung mit der Kräuterfrauen wie Celia. 

Melanie: Absolut ich hab dann eben diese Wanderung gemacht und vielleicht kennst du das auch wenn dich etwas begeistert dann hast du einfach so dieses innere Feuer. Was so in dir lodert und was nicht mehr aufhört zu brennen. Und für mich war klar, ich muss auch direkt ne Ausbildung machen.

Also ich hatte gar nicht darüber nachgedacht, nur ein Wochenendseminar zu machen…hätte ja auch funktioniert…nein, ich wollte direkt die Jahresausbildung machen. Ich habe dann auch vier Jahre lang hintereinander jedes Jahr eine neue Ausbildung gemacht. Also als ich angefangen hab mich mit dem Thema auseinander zu setzen, war mir gar nicht klar wie viele Welten diese Wildkräuter Welt im Prinzip vereinigt und jedes Mal ist eine neue Tür aufgegangen. 

Und ich hab angefangen bei der Phytaro Heilpflanzenschule eine Ausbildung zur Kräuterfachfrau zu machen dann musste ich natürlich noch die Diplom Kräuterfachfrau  machen. Dann wurde der Heilpflanzenpädagoge dort angeboten. Den musste ich natürlich auch machen und dann habe ich zuletzt eine Ausbildung in Österreich bei Heidi Brunner gemacht. 

Und jedes Mal wieder habe ich tolle faszinierende neue Dinge lernen dürfen, entdecken dürfen und was am Anfang im Prinzip nur Hobby war ist mittlerweile eben auch zum Beruf geworden und das habe ich letztlich irgendwie auch einer meiner Kräuter Dozentinnen zu verdanken, der Claudia Backenecker, die mich nämlich damals gefragt hat ob ich mit ihr ein Kräuterseminar machen möchte. 

und da ist mir das Herz ganz schön in die Hose gerutscht weil es direkt ein zweieinhalb tägiges Seminar war und ich zuvor halt nie irgendwie sowas in der Richtung gemacht habe. Ich hab’s dann gemacht und seitdem gebe ich Workshops und Seminare auch in diesem Bereich und ich liebe das einfach die Leute damit so zu begeistern. 

Für mich ist es auch eine wundervolle Arbeit weil dieses Thema ganz ganz tolle Menschen anzieht also ich darf mit wirklich fantastischen Menschen zusammenarbeiten auf der einen Seite und auf der anderen Seite ist dieses Thema der Wildkräuter einfach so ein faszinierendes Thema. 

Mo: Also es ja irgendwie auch ganz schön mutig. Also Kräuter als Beruf also ich höre heraus das ist definitiv eine Berufung für dich. Aber was ich spannend finde ist, dass du ja auch einen Schwerpunkt auf die online Vermittlung der Wildkräuter legst. Kannst du dazu noch ein bisschen was zu sagen?

Melanie:  Ja also ich hab relativ früh, da war ich noch in der Diplom Kräuterausbildung,  da habe ich mir als Jahresprojekt einen Kräuterblog zur Aufgabe gemacht und ich finde es einfach toll, dieses Wissen zu vermitteln. Und ich finde es einfach schön also erstens für mich ist es einfach eine tolle Art und Weise mein eigenes Wissen zu vertiefen. 

Wenn ich einen Blog Artikel schreiben dann vertiefe ich mich in das Thema und recherchiere und geh zu der Pflanze, schau sie mir genau an und das ist einfach für mich eine super schöne Art und Weise dieses Wissen zu vertiefen. Auf der anderen Seite ist mir das einfach so eine Herzensangelegenheit dieses Wissen in die Welt raus zu tragen weil es ein so wertvolles Wissen ist was einfach aus meiner Sicht so frei zugänglich wie nur möglich sein sollte. 

Und das ist eigentlich so mein Motivator dahinter, das ich das Wissen nicht für mich behalten möchte was ich mir so ansammle sondern einfach auch super super gerne teilen möchte. 

Mo: Aber hast du da vielleicht einen Tipp, also es gibt ja schon sehr viele, also viele ist relativ aber es gibt ja schon ein bisschen Spreu und Weizen in der Kräuterszene. Worauf muss ich denn achten, wenn ich mich professioneller mit Kräutern beschäftigen möchte? Woran erkenne ich auch eine gute Kräuterwanderung und eine gute Kräuterfrau? 

Melanie: Das ist wirklich eine gute Frage. Da muss ich jetzt auch selber gerade überlegen. Worauf ich als erstes achte ist wirklich die Qualität, also die Information die diese Person dann bereitstellt. Oft ist es tatsächlich so, das eben kopiert und abgeschrieben wird. 

Ich meine, ganz ehrlich, ich weiß es natürlich auch nicht aus eigener Erfahrung welche Inhaltsstoffe oder welche Heilwirkung eine Pflanze hat. Das schlage ich nach. Dieses Wissen steht ja auch schon geschrieben. 

Anders ist es zum Beispiel wenn ich Pflanzen genau beschreibe. Das mache ich dann so, dass ich ich mir vorher diese Pflanze eben ganz genau anschau. Dann die Pflanze mit meinen eigenen Worten beschreibe und dem Leser irgendwie nahe zu bringen.

Ja was ist noch ein guter Hinweis. Also wenn du das Gefühl hast, dass die Information wirklich gut aufbereitet sind und so wenig Fragen für dich wie möglich offen bleiben finde ich es immer ein ganz guter Indikator. 

Und dann gibt es natürlich ganz tolle Kräuterfrauen die haben irrsinnig gute Wildkräuterbücher bisher geschrieben wie eine Ursel Bühring zum Beispiel eine Michaela Girsch, das sind einfach Fachfrauen. Sie haben jahrzehntelang in diesem Bereich gearbeitet, sind absolute Pionier Kräuterfrauen und das sind wirklich einfach top top Quellen um richtig gute Informationen zukommen in Bezug auf Wildkräuter.

Mo: hast du denn das Gefühl, dass sich die Szene gerade verwandert? Oder das es mehr Kräuter-Interessierte gibt? 

Melanie: Ja absolut. Also mir ist es damals aufgefallen, Ich war früher angestellt und hab in Köln bei einem Marktforschungsinstitut gearbeitet, mitten in der Stadt und in der Mittagspause bin ich super gerne in die Buchhandlung gegangen. Das war immer so mein Lieblingsziel. 

Ich liebe einfach Büchereien und stöbere total gerne dort. Dabei ist mir einfach über die Zeit aufgefallen, dass wirklich immer mehr Wildkräuterbücher auch an präsenter Stelle ausgelegt worden sind und das fand ich wirklich auffällig.  Das war wirklich auffällig wie das immer mehr Bücher wurden.

Und man sieht auch, ich bin zum Beispiel auch bei Instagram unterwegs das es dort wirklich auch ganz ganz viele tolle Kräuter Menschen gibt die sich mit diesem Thema auseinandersetzen und beschäftigen, Rezepte teilen, ihr Wissen teilen. Das ist wirklich toll und was ich auch merke ist das, ich hab jetzt angefangen hier in Bad Münstereifel Wildkräuterwanderungen zu geben, die Nachfrage wirklich riesig ist. 

Es sind viele Leute mit dabei die noch gar nicht so viel mit Wildkräutern gemacht haben die aber das Gefühl haben, dass da irgendwie was wertvolles drin steckt. Und auch bei den Seminaren die ich gebe sind oft Leute mit dabei die noch gar nicht so viele Berührungspunkte hatten damit, aber irgendwie dieses Interesse geweckt ist und die Leute darüber mehr erfahren möchten weil keine Ahnung ob das gerade in der Luft liegt dass die Leute begreifen, dass das ist einfach super wichtig ist unter anderem mehr für seine Gesunderhaltung zu machen zum Beispiel. Und dafür sind Wildkräuter einfach absolut Gold wert und ja das ist schon sehr auffällig, dass das wirklich ein total gefragtes Thema ist. 

Mo: Gibt es denn ein todsicheres Einsteiger Kraut? 

Melanie: Ja Brennnessel. Die Brennnessel, Löwenzahn aber auch. Ich nehme aber  wirklich auch immer die Brennnessel bei meinen Kräuterwanderung als Beispiel, weil das ist tatsächlich irgendwie eine verkannte Pflanze. Im Garten wird die auch oft raus gerupft und die Brennnessel hat erstens die tolle Eigenschaft, dass wir sie ganz wunderbar und einfach in der Küche anwenden können, wie Spinat als wirklich ganz wertvolles und tolles Wildgemüse. 

Gerade für uns Frauen ist die Brennnessel Gold wert weil da so viel Eisen drin steckt. Die Brennnesselsamen sind ne total tolle Eiweißquelle genauso wie übrigens auch die Blätter. Das Eiweiß können wir von der Brennnessel super gut verwerten und das tolle ist, die Pflanze kennt jeder. 

Die Brennnessel hat aber auch wirklich richtige Heilungskraft. Das ist eine ganz ganz tolle und starke Entgiftungspflanze, Blut reinigend, ist auch eine klassische Pflanze die bei der Rheumatherapie begleitend eingesetzt wird also da steckt richtig Wumms hinter dieser Pflanze. Und wenn wir uns was Gutes tun wollen, etwas für unsere Gesunderhaltung machen möchten, dann ist die Brennnessel einfach ganz toll, mit ihren vielen vielen Inhaltsstoffen. 

Und sie ist eben auch so leicht zugänglich. Sie ist wirklich so überall zu finden, sehr leicht zugänglich das finde ich einfach ganz fantastisch und sie ist sehr vielseitig einsetzbar als Wildgemüse, als Tee, die Samen im Müsli oder man kann daraus auch diese Energy Balls machen, man kann daraus Pesto herstellen, man kann aber auch Garten Jauche daraus herstellen und hat damit einen pflanzlichen Dünger undmuss nicht zu der Chemiekeule greifen. Das finde ich auch ganz ganz toll. Also sehr, sehr vielseitig. 

Mo: Das heißt, es gibt doch ganz viele Anwendungen die du täglich im Alltag machst? 

Melanie: Es gibt jetzt keine Anwendungen in dem Sinne die ich täglich in meinem Leben nutze aber ich hab jetzt diesen riesen Vorteil, dass ich den Garten habe und da geh ich, wenn wir Salat machen, also fast täglich, raus und da landen immer ein paar Wildkräuter in dem Salat.  

Ich habe ein Glas voller Brennnesselsamen direkt in meinem Müsli Regal. Davon landen dann immer zwei Teelöffel Brennnessel Samen in meinem Müsli. Ich hab Kräutersalz. Ich bis so ein kleiner Salz Junky, und um das für mein Gewissen so ein bisschen gesünder zu machen, habe ich nur noch Kräuter Salz. 

Ich mag einfach total gerne Sachen, die leicht und einfach in den Alltag einzubauen sind. Und so hatte ich mir das eben in die geschaffen dass ich immer mal ja mit einer Prise Salz habe ich direkt eine Prise Wildkräuter in meinem Essen, mit meinem Müsli Frühstück habe ich auch gleich ein paar Brennnesselsamen gegessen. 

Mo: Ist es tatsächlich so, das du, also bei wildkräutern kriegt man ja auch gleich die Gloriole, man sei irgendwie besonders esoterisch unterwegs. Hast du da das Gefühl wenn du Wildkräuter eben verwendest oder verarbeitet, auch in der Kosmetik oder im Haushalt, das dir das gut tut? Das es eben eine echte Wirkung hat oder ist eben doch nur Esoterik?  

Melanie: Ne also da steckt ja wirklich was drin in diesen Pflanzen. Es ist teilweise wissenschaftlich belegt teilweise nicht aber das ist ja das Schöne wenn du selbst anfängst Wildkräuter in deinen Alltag mit einzubauen machst du ja selber diese Erfahrung. Und ich habe einfach die Erfahrung gemacht, dass mir Wildkräuter unglaublich gut tun. 

Ich hab seitdem ich mich mit den Wildkräutern auch intensiv beschäftige, Tabletten aus meinem Apothekenschrank verband. Also wenn ich so normale Apothekenschränke sehe dann schlackern mir immer die Ohren. Das einzige was ich noch zu Hause habe das sind tatsächlich Heuschnupfen Tabletten weil ich den noch nicht 100-prozentig im Griff habe. Da arbeite ich noch dran aber sonst gibt’s bei mir im Haushalt keine Tabletten. 

Damit fängt es schon mal an und das finde ich ist einfach ein unglaublich. Also ich hab auch das riesen Glück, dass ich einfach keine Wehwehchen habe, ich habe so gut wie nie Kopfschmerzen, ich habe keine Verdauungsprobleme, ich hab einen Saumagen, ja ich bin eigentlich nie ernsthaft krank. 

Ich weiß gar nicht, ich glaub vor 25 Jahren habe ich das letzte Mal Antibiotika genommen und das wurde mir auch noch fehlerhaft verschrieben. Also ich bin da gottseidank sehr gesegnet mit einer richtig guten Gesundheit aber auf der anderen Seite ist es für mich einfach auch unglaublich wertvoll zu wissen was ich mir in einem Erkältungs Fall Gutes tun kann, wie ich meine Gesundheit unterstützen kann, welches Kraut jetzt gerade hilfreich für mich ist wenn ein Husten aufkommt und dann noch mal Halsschmerzen sich anmelden.

Und da eben nicht abhängig zu sein, das ja das schenken mir ein Gefühl von Freiheit tatsächlich ich finde es ist einfach unglaublich wertvoll, das ich weiß womit ich mir helfen kann ohne auf eine andere Person zurückgreifen zu müssen. 

Und ich spreche jetzt hier natürlich von den Sachen den alltäglichen Sachen wie Halsschmerzen, Husten, Erkältung. Wenn es ernster wird natürlich ist es denn sinnvoll zum Arzt zu gehen aber da ist es einfach ja das ist einfach super wertvoll für mich 

Mo: Und das tolle ist dass wir bei Kraut im Ohr dieses Wissen mit euch teilen werden und diese Freiheit und Unabhängigkeit könnt ihr dann auch praktisch mit uns teilen wenn ihr uns weiter zuhört. Und dafür bin ich Melanie auch sehr dankbar.Ich habs schon fast verraten. Warum jetzt Kraut in Ohr? 

Melanie: ja genau deswegen. Es gibt mehrere Gründe ich will mal kurz sagen also was so mein Antreiber hinter all dem ist. Zum einen liebe ich eben die Wildkräuter. Ich finde das ist ein unglaublich wertvolles Wissen was sich dahinter verbirgt. Was ich aber im Laufe der Zeit selber erlebt habe, seitdem ich mich mit den Wildkräutern beschäftige, das ist das ich viel naturverbundener geworden bin.

Ich hatte das vorher nicht so, ich hab mich nie als Teil der Natur gesehen sondern eher als abgeschnitten davon und je mehr ich mich mit den Wildkräutern beschäftige desto natürlicher versuche ich auch zu leben und desto mehr habe ich das Gefühl dieser Verbundenheit. Und ich glaube einfach ganz fest daran dass wenn du dich wieder mit der Natur so verbunden fühlst und dich als Teil der Natur verstehst das du plötzlich auch ein ganz anderes Bewusstsein dafür hast wie schützenswert unsere Natur ist. 

Dass es sich lohnt dafür wenn auch nur kleine Schritte zu machen und das ist es was mir eigentlich total am Herzen liegt und das ist eben auch ein Grund weswegen ich Kraut im Ohr machen möchte. Ich möchte einfach mit so vielen Menschen wie möglich dieses Wissen teilen und im besten Falle dazu inspirieren mehr rauszugehen in die Natur, mehr Wildkräuter ins eigene Leben einzuladen und vielleicht anzufangen plötzlich auch irgendwie vielleicht mal kein Shampoo mehr aus der Plastikflasche zu kaufen sondern, dass eine Shampoo zu machen und. 

Meine nächste Challenge für mich zum Beispiel zu Hause ist dass ich ein plastikfreies Badezimmer haben will. Also ich will alle Produkte die ich so im Badezimmer benutze, das sind auch nicht so viel muss ich gestehen aber es sind eben einige, die will ich alle komplett ersetzen durch natürliche Produkte und das passiert einfach schrittweise wenn du dich mit den Kräutern beschäftigt und genau deswegen möchte ich da einfach so viele Leute wie möglich zu inspirieren. 

Und der Podcast der ist jetzt wirklich schon seit zwei Jahren ein absolutes Herzensprojekt von mir und ich hab einfach nicht den Hintern hoch bekommen, muss ich ganz ehrlich sagen und dann kommt Mo um die Ecke und jetzt machen wir das endlich und dafür bin ich einfach so happy und so dankbar für. 

Ich selber liebe es, Podcast zu hören. Und Wildkräuter finde ich, sind einfach ein großartiges Thema für ein Podcast und wir haben einfach vor ganz viele großartig, tolle Kräuter Menschen zu interviewen damit ihr da draußen in die ja so viel von dieser Welt der Wildkräuter mitbekommt und kennenlernt und ihr Teil natürlich auch unsere wissen was wir so wenn die Jahre gesammelt haben mit euch und darauf freue ich mich einfach total.

Mo:  Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, außer dass weitere Folgen geben wird und wir dieses Kraut im Ohr bei euch verankern möchten. Wenn dir das also gefallen hat, dann abonniere Kraut im Ohr. Wir verspreche dir wirklich Spannendes, dass dich verwandeln wird und die Erde gleich mit und zwar hoffentlich im positiven Sinne und mehr über uns hast du also erfahren, klick dich auf unserer Website www.wildweibweb.de wir freuen uns auf dich und auf bald. Alles Liebe.

Lauscht uns also.

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